Do it yourself! WELTPARLAMENT – Demokratie für alle und alles?

Der Regisseur Milo Rau und das International Institute of Political Murder inszenierten an der Schaubühne Berlin vom 3.-5.11.2017 eine Generalversammlung, um Weltbürgern eine Stimme zu geben und ihnen politische Macht zu verleihen. Das Motto der >>General Assembly<< lautet: >>Demokratie für alle und alles<<, dabei entwickelte sich das theatrale Weltparlament schnell zu einer politischen Initiative mit vielen Fragen und Forderungen an die Realpolitik. Die einberufene >>General Assembly<< versucht als theatrales Experiment auf globaler Ebene einen Dritten…

"Do it yourself! WELTPARLAMENT – Demokratie für alle und alles?"

>>Die Revolution stirbt<<

Regisseur Milo Rau und das Ensemble der Schaubühne Berlin transportieren mit der Inszenierung >>LENIN<< ihr Publikum in die ehemalige Sowjetunion und lassen uns am Untergang des Staatsführers Lenin und des Sozialismus teilnehmen. Wie ein Erzähler, begleitet der russische Revolutionär und Theoretiker Leo Trotzki (Felix Römer) uns in Lenins Heimat, die ehemalige Sowjetunion. Lenin (Ursina Lardi), der für viele seiner Genossen der klügste Mann seines Jahrhunderts war, wurde nach der Oktoberrevolution und der Gründung einer Union…

">>Die Revolution stirbt<<"

Wo beginnt die Tragödie?

Vier Schauspieler begeben sich in Milo Raus EMPIRE auf eine Reise ins Vergangene und treffen dabei auf ihre Heimat, die sie durch Krisen und Krieg verloren haben. Sie treten in einen Konflikt mit ihren Innenleben, offenbaren persönliche Schicksalsschläge. SCHMERZ. Die Vergangenheit wird zur Gegenwart. Krieg ist Alltag. Und die Zukunft von Europa ungewiss. Der Schweizer Regisseur Milo Rau und sein International Institute of Political Murder (IIPM) beenden mit EMPIRE ihre Europa-Triologie, in der sie sich…

"Wo beginnt die Tragödie?"

Durch die Augen eines Kindes

Mit FIVE EASY PIECES (UA 14. Mai 2016, Kunstenfestivaldesarts Brüssel) kreieren Milo Rau, sein International Institute of Political Murder (IIPM) und das Art Center CAMPO ein realistisches Theater, in dem sie mit jungen Schauspieler*innen und dem Material von Betroffenen Leben und Wirken des belgischen Kindermörders Marc Dutroux nachstellen. Wie in einer Casting-Show lässt Peter Seynaeve die jungen Darsteller*innen (Rachel Dedain, Maurice Leerman, Pepijn Loobuyck, Willem Loobuyck, Polly Persyn, Elle-Liza Tayou, Winne Vanacker) reihenweise vorsprechen. Soll…

"Durch die Augen eines Kindes"