STOLPERN ÜBER ERINNERUNGEN

Die Regisseure Hans-Werner Kroesinger und Regine Dura gedenken mit >>STOLPERSTEINE STAATSTHEATER<< den Theaterkünstlern des Badischen Staatstheater nach 1933, die Opfer der nationalsozialistischen Kulturpolitik wurden. >>Kunst ist national und lässt sich nicht in alle Kulturen integrieren<<, sagen die Schauspieler*innen (Marthe Lola Deutschmann, Antonia Mohr, Jonathan Bruckmeier, Gunnar Schmidt) im Prolog der Inszenierung von >>STOLPERSTEINE STAATSTHEATER<<, welches im Rahmen des Dritten Berliner Herbstsalon am Maxim Gorki Theater gastierte. Seine Uraufführung feierte das Stück >>STOLPERSTEINE<< am 21.6.2015 in…

"STOLPERN ÜBER ERINNERUNGEN"

GEHIRNWÄSCHE AUF GYMNASTIKBÄLLEN

Performance-Duo J.M. Schmit und I.L. Malmborg versuchen in >>white on white #Fuckme! (we didn‘t make it)<< eine kritische Neupositionierung von weißer Subjektivität. Die Performance-Künstler Johannes Maria Schmit und Iggy Lord Malmborg theatralisieren seit 2009 mit ihrer Serie >>white on white<< weiße Subjektivität aus weiß-männlicher Perspektive. Das kritische Unterfangen des Weiß-Seins hatte in der Amtszeit von Barack Obama, laut den Performern ein dialektisches Moment. Nun ist Donald Trump Präsident und es findet eine ununterbrochene Inszenierung eines…

"GEHIRNWÄSCHE AUF GYMNASTIKBÄLLEN"

HUMANNATION! – BE PROUD OF YOURSELF

Kunterbunte Selbstverteidigungstruppe >>ROMA ARMEE<< trifft auf die Gorki-Regisseurin Yael Ronen und gemeinsam präsentieren sie eine glamouröse Revue, die Rassismen die Stirn bietet. Vorhang auf für Gypsyland Europa. Wie in einer Fashionshow treten die Schauspieler*innen mit Elektrosound in knalligen Kostümen auf, laufen nach vorne an den Steg und präsentieren mit Hilfe des Mannes in Glitter ihre Persönlichkeiten. Da ist beispielsweise Mehmet, ein schwul-queerer Raucher und Lindy, ein Roma aus Schwede. Ein Romani-Traveller, der nicht immer offen…

"HUMANNATION! – BE PROUD OF YOURSELF"

VERRAT am LA LA LAND

Gemeinsam erkunden Schauspieler aus dem Gorki-Ensemble und der Regisseur Falk Richter in der Uraufführung >>VERRÄTER – Die letzten Tage<< den Verrat an Heimat, Politik und an das eigene Ich. >>Gefangen im Sammelbecken für Opfer<<, so beschreibt die Schauspielerin Mareike Beykirch ihre Herkunft aus Sachsen-Anhalt. Sie kommt aus armen Verhältnissen. Ihre Mutter putzt, um die Familie zu ernähren. Und als das Putzen nicht mehr ausreicht, muss sie Hartz 4 beantragen. Mareike hat inzwischen eine gute Schauspielausbildung…

"VERRAT am LA LA LAND"

Straßenschlachten am Berliner Gorki

Regisseur Sebastian Baumgarten und Top-Ensemble lassen mit DICKICHT – ein Stück nach Brecht – das Gesindel von Chicagos-Straßen auf der Bühne des Maxim Gorki Theater kämpfen. Als der Dramatiker Bertolt Brecht im Jahre 1921 sein Frühwerk >>Im Dickicht<< verfasst, ist er noch immer von der Atmosphäre der Berliner Großstadt, die er 1920 bei einem Ausflug kennen gelernt hat, beeindruckt. Der Mensch entfremdet sich von der Arbeit und von den Menschen; natürliche Beziehungen zerfallen, wie die…

"Straßenschlachten am Berliner Gorki"

Das ist nie passiert!

…wenn man etwas ausspricht, ist es da, man hat das Bild im Kopf; weil wenn man es einmal weiß, dann vergisst man es nicht. (Dimitrij Schaad) Was muss der Mensch gescheit verdrängen oder verleugnen, um (über-)leben zu können?, fragen Yael Ronen und Ensemble in ihrer neuen Inszenierung DENIAL am Maxim Gorki Theater. Da wären einmal die problematische Kindheit, in der beispielsweise Dimitrij Schaad keine Unterstützung, Liebe und Anerkennung von seinen Eltern brauchte. Er war fest…

"Das ist nie passiert!"

Anonymous kämpft am Gorki für Gerechtigkeit!

Am 22. Juni 2016 zeigte Yael Ronen zusammen mit ihrem Ensemble zum letzten Mal in dieser Spielzeit mit Das Kohlhaas-Prinzip am Maxim Gorki Theater, wie unsere Gesellschaft im intakten Rechtsstaat zu funktionieren scheint. Menschenrechte? Gerechtigkeit? – Wir haben einen Riss im System. Michael Kohlhass (Thomas Wodianka) muss dies am eigenen Leib erfahren, als er bei einer Radtour mit seinem Sohn angefahren wird. Statt die Verurteilung des Täters, soll er nun dafür zahlen, dass er dem…

"Anonymous kämpft am Gorki für Gerechtigkeit!"

Wie gemalt!

Mit CITTÀ DEL VATICANO präsentieren der Autor-Regisseur Falk Richter und der Choreograph Nir de Volff als Gastspiel am Maxim Gorki Theater ihre erste „Work-in-Progress“-Inszenierung. Im Vordergrund der Inszenierung stehen die Fragen: Wie beeinflussen Religion und Kirche unsere Art zu leben? Kann Gesellschaft und Beziehung unabhängig von den jahrhundertalten Werten des Vatikans existieren? Und wenn ja, wie sehen die Beziehungsmodell von 2016 aus? Zusammen mit dem Choreographen Nir de Volff und einem jungen Ensemble, konfrontiert der…

"Wie gemalt!"