Tatort: Selbstreferenzialität

Kroatischer Theaterregisseur Oliver Frljić inszeniert am Maxim Gorki Theater in Berlin >>Gorki – Alternative für Deutschland?<< und kreiert mit überspitzter Selbstreferenz eine Hyperrealität Mit >>Mut zur Wahrheit<< treten das Schauspielensemble (Nika Mišković, Mehmet Ateşçi, Svenja Liesau, Till Wonka, Falilou Seck, Mareike Beykirch, Alexander Sol Sweid) von Oliver Frljićs Inszenierung >>Gorki – Alternative für Deutschland?<< auf die Bühne des Maxim Gorki Theaters und hinterfragen in einen offenen Diskurs die Strukturen ihres Hauses. Das migrantische Theater hat…

"Tatort: Selbstreferenzialität"

>>Mich interessiert es auch nicht mehr.<<

Gorkis Exil Ensemble produziert zusammen mit dem Regisseur Sebastian Nübling und dem Text von Heiner Müllers >>Die Hamletmaschine<< unter Verwendung von Texten von Ayham Majid Agha den dritten Clown im Arabischen Frühling. Der Dramatiker Heiner Müller befasst sich in seinem Werk >>Die Hamletmaschine<< (1977) mit der Situation des Intellektuellen in der Zeit der DDR. Dort ist der Intellektuelle zum Zuschauer von Aufständen und Revolutionen geworden. Er ist der zweite Clown im kommunistischen Frühling, welcher das…

">>Mich interessiert es auch nicht mehr.<<"

STOLPERN ÜBER ERINNERUNGEN

Die Regisseure Hans-Werner Kroesinger und Regine Dura gedenken mit >>STOLPERSTEINE STAATSTHEATER<< den Theaterkünstlern des Badischen Staatstheater nach 1933, die Opfer der nationalsozialistischen Kulturpolitik wurden. >>Kunst ist national und lässt sich nicht in alle Kulturen integrieren<<, sagen die Schauspieler*innen (Marthe Lola Deutschmann, Antonia Mohr, Jonathan Bruckmeier, Gunnar Schmidt) im Prolog der Inszenierung von >>STOLPERSTEINE STAATSTHEATER<<, welches im Rahmen des Dritten Berliner Herbstsalon am Maxim Gorki Theater gastierte. Seine Uraufführung feierte das Stück >>STOLPERSTEINE<< am 21.6.2015 in…

"STOLPERN ÜBER ERINNERUNGEN"

GEHIRNWÄSCHE AUF GYMNASTIKBÄLLEN

Performance-Duo J.M. Schmit und I.L. Malmborg versuchen in >>white on white #Fuckme! (we didn‘t make it)<< eine kritische Neupositionierung von weißer Subjektivität. Die Performance-Künstler Johannes Maria Schmit und Iggy Lord Malmborg theatralisieren seit 2009 mit ihrer Serie >>white on white<< weiße Subjektivität aus weiß-männlicher Perspektive. Das kritische Unterfangen des Weiß-Seins hatte in der Amtszeit von Barack Obama, laut den Performern ein dialektisches Moment. Nun ist Donald Trump Präsident und es findet eine ununterbrochene Inszenierung eines…

"GEHIRNWÄSCHE AUF GYMNASTIKBÄLLEN"

HUMANNATION! – BE PROUD OF YOURSELF

Kunterbunte Selbstverteidigungstruppe >>ROMA ARMEE<< trifft auf die Gorki-Regisseurin Yael Ronen und gemeinsam präsentieren sie eine glamouröse Revue, die Rassismen die Stirn bietet. Vorhang auf für Gypsyland Europa. Wie in einer Fashionshow treten die Schauspieler*innen mit Elektrosound in knalligen Kostümen auf, laufen nach vorne an den Steg und präsentieren mit Hilfe des Mannes in Glitter ihre Persönlichkeiten. Da ist beispielsweise Mehmet, ein schwul-queerer Raucher und Lindy, ein Roma aus Schwede. Ein Romani-Traveller, der nicht immer offen…

"HUMANNATION! – BE PROUD OF YOURSELF"